Eine echte Zukunftsperspektive geben – erstes Treffen der Förderer und Partner in der Talent Company an der Stadtschule Schwarzenberg

Im Januar 2022 öffnete die Talent Company, ein Fachraum für Berufsorientierung, die Türen für die Schüler:innen an der Stadtschule Schwarzenberg. Ursprünglich sollte die Eröffnung von einer großen Feierlichkeit begleitet werden, die allerdings coronabedingt verschoben werden musste. Nun wurde diese mit dem Ersten Treffen der Förderer und Partner bei sommerlichen Temperaturen in größerer Form nachgeholt.

 

Die Gäste waren begeistert von der Talent Company

Neben den Schüler:innen, dem Lehrerkollegium und den Projektbeteiligten waren auch Schirmherr Ruben Gehart, der Oberbürgermeister der Stadt Schwarzenberg, sowie weitere Gäste aus Wirtschaft und Politik anwesend

Durch die Talent Company wurde das bisherige Büro des Praxisberaters Danny Schneider um eine moderne Lounge-Ecke erweitert, in der die Schüler:innen in entspannter Atmosphäre nach aktuellen Ausbildungsplätzen recherchieren können sowie individuelle Berufsberatung erhalten. Weiterhin gibt es einen multifunktionalen Klassenraum mit Laptops und umfassender Präsentationstechnik.

Die Talent Company an der Stadtschule Schwarzenberg ist die erste und bislang einzige im gesamten Erzgebirgskreis, also eine Bereicherung für die gesamte Region. Sie verankert räumlich alle Berufsorientierungs-Maßnahmen der Schule und erweitert diese um den Aspekt der direkten Partnerschaft mit regionalen Ausbildungsbetrieben. Infoveranstaltungen und Workshops dieser kooperierenden Firmen  geben den Schüler:innen praxisnahe Einblicke in das Berufsleben und helfen ihnen, die eigenen Talente und Interesse zu entdecken.

 

Eine Win-Win-Situation für Schüler:innen und Ausbildungsbetriebe

Aber auch die Unternehmen profitieren, wie Lisa-Maria Krastel, die Projektverantwortliche der Strahlemann-Stiftung erklärt: „Die Unternehmen können hier proaktiv dem Fachkräftemangel entgegenwirken, indem sie frühzeitig den eigenen Nachwuchs finden und fördern. Durch die Talent Company schaffen wir nachhaltige Möglichkeiten für Jugendliche und für den Wirtschaftsstandort Schwarzenberg.“ Die Unternehmen haben, neben den bereits erwähnten Workshops auch die Möglichkeit, ihr Ausbildungsangebot dauerhaft an der sogenannten JobWall zu präsentieren.

Danny Schneider ist begeistert vom Projekt, bei dem man nun richtig durchstarten kann: „Ich als Praxisberater kann von dieser Zusammenarbeit nur profitieren, denn so kann ich noch individueller und zielgerichteter arbeiten.“ Schulleiterin Ina Wollschläger fügt freudig hinzu: „Die Talent-Company ergänzt das Leistungsportfolio unserer Schule in hervorragender Weise. Sie unterstützt die wichtige Schnittstellenarbeit zwischen Schule und Arbeitswelt.“

 

Starke Förderer sind relevant für die Projektumsetzung

Die Realisierung des Talent Company Projekts bedarf starker und weitsichtiger Förderer und Partner aus Verwaltung, Wirtschaft und dem sozialen Bereich, die bereit sind, in die Zukunft der Jugendlichen zu investieren. Oberbürgermeister Ruben Gehart und die Stadt Schwarzenberg unterstützen das Projekt als Schulträger: „Mit der Talent Company wird ein weiterer Schritt gesetzt, unsere Schüler:innen der Oberschule Stadtschule bestmöglich auf das Berufsleben vorzubereiten. Die Verbindung zu unseren einheimischen Unternehmen und Betrieben ist dabei ein wesentlicher Bestandteil.“

Förderer der Talent Company an der Stadtschule ist die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Markus Kreutel, Vorsitzender der Geschäftsführung Porsche Schwarzenberg GmbH über das Projekt: „Unzureichende Orientierung führt nicht selten zu Unzufriedenheit mit dem gewählten Beruf, im Zweifel sogar zum vorzeitigen Abbruch der Berufsausbildung. Das müssen wir unbedingt verhindern. Die Talent Company übernimmt dabei eine wichtige Rolle: Sie vernetzt die Schülerinnen und Schüler mit den örtlichen Ausbildungsbetrieben, beide Seiten lernen sich frühzeitig kennen und aus einer eher abstrakten Berufsbeschreibung wird plötzlich eine herausfordernde und spannende Aufgabe mit einer echten Zukunftsperspektive.“