Hilfe für Indien geht weiter

Dass Strahlemann für langfristige und nachhaltige Hilfe steht, wurde spätestens nach der Tsunami Katastrophe 2004 deutlich. Dank umfassender finanzieller Unterstützung konnte in Nagapattinam / Südindien 2005 das „Strahlemann Peace and Support Center“ gebaut werden. Dazu haben wir uns verpflichtet, dieses Projekt über mindestens zehn Jahre zu fördern.

Die Region rund um das Strahlemann-Kinderheim spürt aber auch gut fünf Jahre nach dem Tsunami immer noch dessen Auswirkungen. Die meisten Überlebenden wohnen aktuell in den direkt nach der Flutwelle errichteten Notunterkünften.

„Daher fiel uns die Entscheidung im Vorstand nicht schwer, weiter Hilfe zu leisten und im nächsten Schritt solide Unterkünfte in der Region zu schaffen“, so Franz-Josef Fischer, 1. Vorsitzender von Strahlemann e.V.  Die Zielsetzung ist, in direkter Nachbarschaft zum Kinderheim nun ein ganzes Strahlemann-Dorf entstehen zu lassen.

Dank einer großzügigen Spende der ICAP GmbH Frankfurt, eines international tätigen Finanzmaklers, konnte jetzt konkret mit den Planungen für das „Seruthur Dorfprojekt“ begonnen werden. „Da wir international aufgestellt sind, möchten wir auch gerne die internationalen Projekte von Strahlemann unterstützen“, sagt Paul Guire, einer der Geschäftsführer von ICAP Deutschland. Im Rahmen Ihres jährlich (weltweit) stattfindenden „Charity Days“ wurden für das Dorfprojekt insgesamt 18.000 Euro gesammelt und an Strahlemann übergeben (Foto oben).

Gemeinsam mit dem internationalen Kooperationspartner von Strahlemann, der Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim, können nun 50 zweckmäßig konzipierte Häuser in Massivbauweise errichtet werden. Das von der Flutwelle stark zerstörte Dorf Seruthur, kann so wieder aufgebaut werden.